Das Melanom ist eine Krebsart, die in Zellen beginnt, die Melanozyten. Diese Zellen befinden sich in der Haut und produzieren Melanin, ein Pigment, das Ihrer Haut ihre Farbe verleiht. Melanozyten kommen auch in Schleimhäuten vor, beispielsweise in der Mund-, Nasen- und Rektumschleimhaut. Ein Melanom entsteht, wenn diese Zellen unkontrolliert wachsen. Diese Krebsart kann sich auf andere Körperteile ausbreiten, wenn sie nicht frühzeitig behandelt wird.
Das häufigste Symptom eines Melanoms ist ein neuer Fleck auf der Haut oder eine Veränderung eines vorhandenen Muttermals.
Zu den zu beachtenden Änderungen zählen:
Melanome in Schleimhautgeweben können je nach Lokalisation unterschiedliche Symptome hervorrufen. Im Mund kann es beispielsweise als dunkler Fleck oder Knoten auftreten, während es im Rektum Blutungen oder Beschwerden verursachen kann.
Die meisten Fälle von Melanomen der Haut werden durch DNA-Schäden verursacht, die auf ultraviolette (UV-)Strahlung durch die Sonne oder Solarien zurückzuführen sind. Diese Schäden lösen Veränderungen in der Melanozyten, was zu unkontrolliertem Wachstum führt.
Allerdings werden nicht alle Melanome durch UV-Strahlung verursacht. So wird beispielsweise angenommen, dass Schleimhautmelanome, die in Bereichen auftreten, die nicht der Sonne ausgesetzt sind, durch genetische Mutationen verursacht werden, die nichts mit UV-Licht zu tun haben. Die genauen Gründe für das Auftreten dieser Mutationen werden noch untersucht.
Das Melanom ist eine Krebsart, die beginnt in MelanozytenEs ist eine der häufigsten Arten von Hautkrebs. Da Melanozyten jedoch auch in Schleimhautgeweben vorkommen, kann Melanom an Stellen wie den Augen, der Mundhöhle und dem Rektum auftreten. Das bedeutet, dass Melanom nicht nur eine Art von Hautkrebs ist, sondern auch als eine Art von Augen-, Mundhöhlen- oder Rektumkrebs klassifiziert werden kann.
Melanome treten am häufigsten an Körperteilen auf, die der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, Arme, Rücken und Beine. Bei Männern tritt Melanom häufig am Rücken auf. Bei Frauen tritt es häufig an den Beinen auf. Melanome können sich auch an weniger exponierten Stellen entwickeln, wie an den Handflächen, Fußsohlen oder unter den Nägeln, insbesondere bei Menschen mit dunklerer Haut.
Ein Melanom kann von Person zu Person unterschiedlich aussehen, erscheint aber häufig als unregelmäßiger Leberfleck oder Fleck.
Um mögliche Melanome zu identifizieren, verwenden Ärzte die „ABCDE“-Regel:
Die Diagnose eines Melanoms wird durch die Untersuchung der verdächtigen Stelle und die Durchführung einer BiopsieBei einer Biopsie wird eine kleine Gewebeprobe entnommen und von einem Pathologe. Wenn ein Melanom gefunden wird, können zusätzliche Tests durchgeführt werden, um festzustellen, ob es sich auf andere Teile des Körpers ausgebreitet hat.
Es gibt verschiedene Arten von Melanomen, darunter:
Unter dem Mikroskop erscheinen Melanomzellen oft größer und unregelmäßiger als normal MelanozytenSie können ungleichmäßige Formen und ungewöhnlich große Kerne (das Zentrum der Zelle). Pathologen suchen nach bestimmten Mustern, wie z. B. dass sich Zellen in tiefere Hautschichten ausbreiten oder Cluster bilden. Spezielle Färbungen oder Tests, wie Immunhistochemie, können zur Bestätigung der Diagnose verwendet werden.